Ayurveda

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Ayur-Veda ist die älteste Heilkunde der Menschheit. Bereits in seiner Blütezeit vor 3000 Jahren hatte Ayur-Veda Hochschulcharakter. Eigenständige Fachgebiete wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Kinderheilkunde und Toxikologie sind der Beweis für das systematische Denken der alten Ärzte. In einer genialen Weise waren Theorie und Praxis miteinander verknüpft, waren rationales Denken und spirituelle Entwicklung keine Gegensätze, sondern ergänzten sich gegenseitig.

In den letzten Jahrhunderten zerfiel der ganzheitliche Denkansatz des Ayur-Veda. Teilaspekte wurden, unter Verlust ihres ursprünglichen Zusammenhangs, vorwiegend in verschiedenen Familientraditionen weitergereicht. Weisheit und Wissenschaft begegnen sich. Zu einer Wende kam es erst Ende der siebziger Jahre: Auf Initiative Maharishi Mahesh Yogis begannen führende ayurvedische Ärzte, mit westlichen Wissenschaftlern interdisziplinär zusammenzuarbeiten und die wertvollen Mosaiksteine des Ayur-Veda wieder zu seiner ursprünglichen Ganzheit zusammenzufügen. Das uralte Denken des Ayur-Veda verband sich mit moderner Wissenschaft. Im Maharishi Ayur-Veda treffen sich die Weisheit einer uralten Heilkunde und die moderne Wissenschaft. Auf dem Boden dieser Entwicklung entstehen seit 1983 weltweit Maharishi Ayur-Veda-Gesundheitszentren, die das gesamte Spektrum ayurvedischer Behandlungen in einer standardisierten Form anbieten.

Aus Sicht des Ayurveda ist unser Körper kein starres Gebilde, sondern ein fließendes System, das sich kontinuierlich verändert. Die moderne Wissenschaft bestätigt uns dies: In jeder Sekunde werden Millionen alte Zellen durch neue ersetzt. In einem Jahr sind nahezu alle Atome unseres Körpers ausgetauscht. Das Schema, nach dem diese ständigen Veränderungen stattfinden, wird von unserem Bewusstsein bestimmt. Die innere Intelligenz unseres Körpers beinhaltet demnach den Bauplan, nach dem sie unseren Körper immer wieder von neuem zusammensetzt. Unser Körper ist vergleichbar mit einem Spiegel – dem Spiegel unseres Bewusstseins. Äußere Schönheit ist Ausdruck lebendiger innerer Schönheit. Transzendentale Meditation eine alte vedische Bewusstseinstechnik ist ein Schlüssel zu mehr innerer Geordnetheit und Ruhe. Sie ist einfach zu erlernen, leicht in den Alltag zu integrieren und doch äußerst effektiv. Mit Hilfe moderner Forschung konnte nun bestätigt werden, dass die regelmäßige Ausübung sogar den Alterungsvorgang verlangsamt.

Zur Ernährung

Die Qualität der Nahrung spielt im Ayurveda eine wichtige Rolle, werden daraus doch die einzelnen Körpergewebe gebildet. Frisch, natürlich und abwechslungsreich sollte sie sein, dazu leicht verdaulich und bekömmlich. Hinsichtlich der Zusammenstellung geht es weniger um die Beachtung strikter Regeln als vielmehr das Erkennen natürlicher individueller Bedürfnisse

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